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| | |-+  Infinity Ward im Belagerungszustand!?
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Autor Thema: Infinity Ward im Belagerungszustand!?  (Gelesen 615 mal)
Evilkind
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« am: 02. März 2010, 16:58:19 »

Diversen Meldungen zufolge, wird das Entwickler Studio Infinity Ward derzeit von Sicherheitskräften belagert. Grund dafür soll das angebliche verschwinden von den IW Bossen Vince Zampella und Jason West nach einem morgendlichen Meeting mit Activision sein. Angebliche Quellen behaupten das die Beziehung zwischen Activision und Infinity Ward seit kurzem doch recht „angespannt“ sei.

Keiner der IW Mitarbeiter hat eine Antwort auf die Frage bekommen, was die nicht uniformierten Sicherheitskräfte im Hause IW zu suchen haben. Da kommt einem als erstes ein Publicity-Gag in den Sinn, wenn nicht die Mitarbeiter Liste @infinityward entfernt worden wäre und laut West's LinkedIn Profil, er nicht länger bei IW angestellt ist. Da einige Branchen-Insider auch von Ähnlichkeiten zu anderen „ominösen“ Situationen usw berichten, was kurz vor der Schließung bei anderen Studios passierte, könnte doch ein Stück Wahrheit in der Meldung stecken. Natürlich sind dies alles nur Gerüchte und jegliches offizielle Statement blieb bisher aus. Lediglich der Activision Social Media Manager, Dan Amrich erklärte, das er auch keine Ahnung habe was da vor sich ginge. Und unser allseits bekannter Robert Bowling (Creative Strategist/IW), lässt im Twitter nur verlauten das sein Telefon heute nicht stillsteht.

Was ist also los im Hause Infinity Ward? Ist dies alles nur große Panikmache um von dem Release von Battlefield: Bad Company 2, oder den Problemen des Modern Warfare 2 Multiplayer abzulenken?
Fragen über Fragen die darauf warten beantwortet zu werden. Wir bleiben natürlich am Ball.

UPDATE: Kotaku veröffentlichte soeben eine Activision Meldung bezüglich des Meeting:

"The Company is concluding an internal human resources inquiry into breaches of contract and insubordination by two senior employees at Infinity Ward," Acitivsion states in a filing with the U.S. Securities and Exchange Commission. "This matter is expected to involve the departure of key personnel and litigation. At present, the Company does not expect this matter to have a material impact on the Company."

Das ganze befindet sich in der SEC Filing
Es macht also den Anschein, das zumindest Jason West schon seinen Hut wegen Vertragsverletzungen und "Befehlsverweigerung" nehmen musste.
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Evilkind
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« Antworten #1 am: 02. März 2010, 16:59:53 »

Hier mal der Bericht von PcGamesHardware.de von 11:37 Uhr dazu:

Jason West und Vince Zampella verlassen Infinity Ward
Infinity Ward: Chefs des Call-of-Duty-Studios wegen Gehorsamsverweigerung entlassen
Infinity Ward verliert zwei leitende Angestellte: Jason West und Vince Zampella, bisher Chefs des Call-of-Duty-Studios, wurden von Activison Blizzard entlassen. Gehorsamsverweigerung und Vertragsverletzung wird den Beiden vorgeworfen. (Andreas Link, 02.03.2010)
Infinity Ward: Chefs des Call-of-Duty-Studios wegen Gehorsamsverweigerung entlassen [Quelle: siehe Bildergalerie] In einer offiziellen Mitteilung an die US-Börsenaufsicht meldet Activision Blizzard, dass man die beiden Chefs des Call-of-Duty-Studios Infinity Ward wegen Gehorsamsverweigerung entlassen habe. Zudem wird Jason West und Vince Zampella Vertragsverletzung vorgeworfen. US-Medien berichten, dass die beiden Leiter des Studios nach einer Besprechung mit Activision Blizzard nicht mehr gesehen worden sein sollen. Zudem seien am gleichen Tag unbekannte Männer mit gut gebauter Statur im Studio gewesen, die ihren Aufenthalt nicht begründen wollten. Jason West soll sich in sozialen Netzwerken bereits als arbeitslos gemeldet haben.

Über die Hintergründe kann derzeit nur spekuliert werden. Ob es mit Vorgängen zum bereits erschienen Modern Warfare 2 zusammenhängt oder an einem geplanten nächsten Titel ist offen. Treyarch wird wohl den nächsten Shooter der Serie produzieren, der Gerüchten zufolge in Vietnam spielen soll. Bei Infinity Ward könnten die Planungen zu einem Spin Off der Serie gestartet worden sein. Activision Blizzard ließ bereits verlauten, dass man neue Wege für die Serie sucht. Gefallen sind hier mitunter der Begriff Onlinerollenspiel.


Damit ist dann Modern Warfare 3 Geschichte.  bawling  bawling  down
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RapTor
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« Antworten #2 am: 02. März 2010, 17:06:13 »

glaubst du doch selbst nicht  icon_rofl
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« Antworten #3 am: 02. März 2010, 18:06:19 »


Gehorsamsverweigerung ?

Werd ich demnächst auch mal als Kündigungsgrund vorschlagen.  no1
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« Antworten #4 am: 02. März 2010, 18:27:41 »

solln neue Chefs her, die wieder mit dedicated Servern was machen wollen, dann ist wieder alles gut.
Deppenhaufen, depperter aber echt  icon_evil
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Spaß muss sein !
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« Antworten #5 am: 02. März 2010, 19:34:46 »


Fällt mir folgendes zu ein:

<a href="http://www.youtube.com/v/hg9PkhAlWCA&rel=0" target="_blank">http://www.youtube.com/v/hg9PkhAlWCA&rel=0</a>
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« Antworten #6 am: 03. März 2010, 16:35:20 »

UPDATE:

Am gestrigen Abend, wurde seitens Activision noch eine Sitzung zur aktuellen Situation abgehalten. Diese dürfte etwas Licht ins Dunkel bringen, warum Jason West und Vince Zampella nicht länger bei Infinity Ward beschäftigt sind (wir berichteten). Die an die Aktionäre herausgegebene Pressemitteilung belegt es Schwarz auf Weiß, das „Call of Duty“ Franchise soll im Jahre 2010 auf extremste Weise vorangetrieben werden. So soll ein neuer Geschäftsbereich entstehen, der dem des „Blizzard-Prinzips“ sehr ähnelt, einzelne Unternehmen und Mittel würden dadurch gebündelt um eine höchstmögliche Expansion der Serie zu erreichen. Wie erwartet, soll das Hauptaugenmerk hierbei auf renditeträchtigem digitalen Online-Content liegen. Dies soll marktführendes „Action Entertainment Franchise“ in neuen digitalen Geschäftsmodellen, neuen Ländern und Genres fördern.

Der neue von Treyarch entwickelte Call of Duty Teil, spielt voraussichtlich in Vietnam und soll im Herbst 2010 veröffentlicht werden. Seitens Infinity Ward, soll auch bereits an zwei „Modern Warfare 2“ Mappacks gearbeitet werden. Weniger überraschend wurde auch für 2011, ein weiterer Teil der Call of Duty Serie angekündigt. Das neue Entwicklerteam „Sledgehammer Games“ welches sich um Glen A. Schofield und Micheal Condrey (beide bekannt durch Dead Space) scharrt, werkelt bereits an einem neuen Spiel. Dieses soll Call of Duty wie befürchtet, in den „Action-Adventure“ Bereich einführen. Auf Wiedersehen Call of Duty und willkommen „World of Warfare“.

Leiten soll die neue „Call of Duty“ Geschäftseinheit Philip Earl, Activision's Asien-Pazifik Beauftragter, seines Zeichen Ex-Mitarbeiter von Nestle und Procter & Gamble.

Nachdem nun von offizieller Seite bestätigt wurde, dass Jason West und Vince Zampella nicht mehr für Infinity Ward tätig sind, wurden die neuen IW Bosse benannt. So übernehmen nun, der „Chief Technology Officer“ Steve Pearce und der „Head of Production“ Steve Ackrich die Führung von Infinity Ward. Beide gelten als langjährige Activision Publishing Veteranen. (welch eine Überraschung)

World of Warfare dürfte kaum die Richtung der PC-Community treffen, aber das hat Activision auch in der Vergangenheit nicht sonderlich interessiert. So ist diese Entwicklung nicht wirklich überraschend und ein Stück weit von jedem CoD Gamer vorangetrieben. (bitter aber wahr)

Bobby „The Money“ Kotick dürfte doch sicherlich bald einer der reichsten Menschen unter unserer Sonne sein. Uns bleibt nur das warten darauf, wie sie das ganze umsetzen. Aber wie auch in der Vergangenheit, wird es genügend Abnehmer für die Games aus dem Hause Activision geben. Wo dabei die „Call of Duty“ PC-Community bleiben wird, ist allerdings fraglich.
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Evilkind
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« Antworten #7 am: 03. März 2010, 16:37:11 »

UPDATE:

Am gestrigen Abend, wurde seitens Activision noch eine Sitzung zur aktuellen Situation abgehalten. Diese dürfte etwas Licht ins Dunkel bringen, warum Jason West und Vince Zampella nicht länger bei Infinity Ward beschäftigt sind (wir berichteten). Die an die Aktionäre herausgegebene Pressemitteilung belegt es Schwarz auf Weiß, das „Call of Duty“ Franchise soll im Jahre 2010 auf extremste Weise vorangetrieben werden. So soll ein neuer Geschäftsbereich entstehen, der dem des „Blizzard-Prinzips“ sehr ähnelt, einzelne Unternehmen und Mittel würden dadurch gebündelt um eine höchstmögliche Expansion der Serie zu erreichen. Wie erwartet, soll das Hauptaugenmerk hierbei auf renditeträchtigem digitalen Online-Content liegen. Dies soll marktführendes „Action Entertainment Franchise“ in neuen digitalen Geschäftsmodellen, neuen Ländern und Genres fördern.

Der neue von Treyarch entwickelte Call of Duty Teil, spielt voraussichtlich in Vietnam und soll im Herbst 2010 veröffentlicht werden. Seitens Infinity Ward, soll auch bereits an zwei „Modern Warfare 2“ Mappacks gearbeitet werden. Weniger überraschend wurde auch für 2011, ein weiterer Teil der Call of Duty Serie angekündigt. Das neue Entwicklerteam „Sledgehammer Games“ welches sich um Glen A. Schofield und Micheal Condrey (beide bekannt durch Dead Space) scharrt, werkelt bereits an einem neuen Spiel. Dieses soll Call of Duty wie befürchtet, in den „Action-Adventure“ Bereich einführen. Auf Wiedersehen Call of Duty und willkommen „World of Warfare“.

Leiten soll die neue „Call of Duty“ Geschäftseinheit Philip Earl, Activision's Asien-Pazifik Beauftragter, seines Zeichen Ex-Mitarbeiter von Nestle und Procter & Gamble.

Nachdem nun von offizieller Seite bestätigt wurde, dass Jason West und Vince Zampella nicht mehr für Infinity Ward tätig sind, wurden die neuen IW Bosse benannt. So übernehmen nun, der „Chief Technology Officer“ Steve Pearce und der „Head of Production“ Steve Ackrich die Führung von Infinity Ward. Beide gelten als langjährige Activision Publishing Veteranen. (welch eine Überraschung)

World of Warfare dürfte kaum die Richtung der PC-Community treffen, aber das hat Activision auch in der Vergangenheit nicht sonderlich interessiert. So ist diese Entwicklung nicht wirklich überraschend und ein Stück weit von jedem CoD Gamer vorangetrieben. (bitter aber wahr)

Bobby „The Money“ Kotick dürfte doch sicherlich bald einer der reichsten Menschen unter unserer Sonne sein. Uns bleibt nur das warten darauf, wie sie das ganze umsetzen. Aber wie auch in der Vergangenheit, wird es genügend Abnehmer für die Games aus dem Hause Activision geben. Wo dabei die „Call of Duty“ PC-Community bleiben wird, ist allerdings fraglich.


Damit ist dann Modern Warfare 3 für mich leider gestorben.  bawling
Schade ich hätte gerne gewusst wie es weiter geht. Naja spiele ich halt Modern Warfare 2.  biggrins
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finger
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Mach hin !


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« Antworten #8 am: 03. März 2010, 19:59:16 »

Locker bleiben.
Das ist die öffentliche Version, was hinter den Türen passierte, das wissen nur ein paar Interne.

Ausserdem, solange ein Unternehmen Geld für Entwicklung hat, dann kann auch was rauskommen,
werkeln sie Mist zusammen, dann liegt das neue Game wie Blei im Regal.

Wir stehn bei denen nicht auf der Lohnliste, daher sollen die machen, was sie wollen,
und COD-MW hat bisher einen Haufen Spaß gemacht.

Ralf
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Dem sparsamen Devoten reicht es schon ,wenn es streng riecht!
Luna
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Melanie C Fan


« Antworten #9 am: 03. März 2010, 20:06:10 »

Zitat
World of Warfare dürfte kaum die Richtung der PC-Community treffen, aber das hat Activision auch in der Vergangenheit nicht sonderlich interessiert. So ist diese Entwicklung nicht wirklich überraschend und ein Stück weit von jedem CoD Gamer vorangetrieben. (bitter aber wahr)


Sehr interresanter Satz vor allen wenn man bedenkt wie wahr er leider ist COD Spieler sind spätestens seit MW2 ein gutes beispiel für leute die alles mit sich machen lassen und auch noch beifall klatschen

« Letzte Änderung: 04. März 2010, 09:42:22 von Luna » Gespeichert

-Kelte-
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Der mit dem Wolf tanzt.


« Antworten #10 am: 04. März 2010, 08:47:37 »

 icon_neutral Ich kann nur sagen, abwarten und Tee trinken. In diesem Jahr kommt ja noch ein "richtiges" heraus und im nächsten Jahr, könnte ich schon "kalt" sein.  Grins
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« Antworten #11 am: 04. März 2010, 17:00:47 »

UPDATE: Activision: Infinity Ward Gründer reichen Klage ein

Es war nur eine Frage der Zeit, bis sich Jason West und Vince Zampella zu Wort melden. So haben die beiden nun Klage gegen Activision eingereicht, der Grund „erhebliche Zahlungen von Lizenzgebühren blieben aus“ so berichtet es z.B. Kotaku. Vertreten lassen sich West und Zampella von Robert Schwartz, einem der Anwälte der Kanzlei O'Melveny & Myers.

Die Entscheidung seitens Activision, den Vertrag der beiden zu kündigen, schockierte diese nach eigenen Aussagen stark. „Wir haben unsere Seele und all unser Herzblut in dieses Unternehmen gesteckt“ führten West und Zampella weiter an. Sie seien aber mehr als Stolz darauf, fast ein Jahrzehnt lang, mit einem super Team zusammengearbeitet zu haben. „Nachdem was wir für Activision getan haben, sollten wir keine Klage einreichen müssen, um unsere Zahlungen zu erhalten“, „Wir denken, die Arbeit die wir geleistet haben, spricht für sich“, fügte Zampella hinzu.

Wie zu erwarten, wird diese Geschichte noch einige Schlagzeilen hervor rufen und es bleibt abzuwarten wie die Sache ausgeht. So viel wie IW auch verbockt haben mag, keine Zahlungen für geleistete Arbeit oder gar Lizenzgebühren zu leisten, ist absolut inakzeptabel. Da kann man sich seitens Activision, auch nicht mit der Beschuldigung des angeblichen Fehlverhalten und „Befehlsverweigerung“ aus der Affäre ziehen.
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