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| | |-+  Ölkatastrophe im Golf von Mexiko
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Autor Thema: Ölkatastrophe im Golf von Mexiko  (Gelesen 856 mal)
Scorp1o
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« Antworten #15 am: 18. Juni 2010, 16:30:24 »

Das ist so traurig!!!

Die armen Tiere etc., die armen Menschen deren Existenz auf dem Spiel steht. BP ist echt nicht in der Lage in so einem großen Zeitraum das Leck zu schliessen. Da müssen private Leute, die Fischer etc helfen. Aber was ist mit denen wenn dann doch irgendwann mal das Leck dicht ist?
Obama hat jetzt ein Thema wo er sich zum retter der Welt ernennen kann. Er hat groß angekündigt dass man jetzt endlich zu alternativer Energie umsteigen muss.

Das ist so traurig!!!
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« Antworten #16 am: 19. Juni 2010, 13:04:37 »

oh ja das ist echt traurig und asozial von der Menschheit mehr kann man dazu echt ned sagen
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Grundsätzlich unfreundlich und agressiv!!! ==> Bin das Spassclan-maskottchen (A****loch)
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« Antworten #17 am: 21. Juni 2010, 08:41:20 »

  puke    Es geht nur ums Geld

Ölpest dürfte BP 50 Milliarden Dollar kosten 

BP bekämpft weiterhin erfolglos die Ölpest im Golf von Mexiko (Foto: dpa) BP fürchtet im Kampf gegen die Ölpest im Golf von Mexiko mit weit höheren Kosten als bislang veranschlagt. Bislang sagte das Unternehmen 20 Milliarden Dollar für einen Treuhandfonds zu, mittlerweile rechnen die Ölmanager offenbar mit Folgekosten von 50 Milliarden Dollar. Wie die "Sunday Times" berichtet, will der Konzern diese Summe eintreiben, um ausreichend Barreserven für mögliche Schadenersatzforderungen zur Verfügung zu haben.

BP will sich für Kosten der Ölpest wappnen Mit Hilfe dieser Barreserven will sich der Energiekonzern stärker für die explodierenden Kosten der Ölpest wappnen. Bislang hieß es, der Konzern sei finanziell stark genug. Die Ratingagenturen Fitch und Moody's stuften zuvor BPs Kreditwürdigkeit herab. Bislang zahlte BP nach eigenen Angaben bereits 104 Millionen Dollar Schadensersatz.
Die Summe setzt sich dem Bericht zufolge aus drei Posten zusammen. Ein Verkauf von Anleihen soll 10 Milliarden Dollar in die Kassen spülen. Der Konzern will außerdem Darlehen in Höhe von 20 Milliarden Dollar aufnehmen. Durch den Verkauf von Vermögenswerten in den kommenden zwei Jahren sollen weitere 20 Milliarden Dollar eingenommen werden.
BP schweigt sich aus Der Ölmulti wollte den Bericht nicht kommentieren. Er hatte bislang immer wieder gesagt, der Konzern sei finanziell stark genug. Aufsichtsratschef Carl-Henric Svanberg verwies mehrfach darauf, dass die Firma "einen außergewöhnlich soliden Kassenstand" benötige. BP hatte bereits der Zahlung von 20 Milliarden Dollar in einen Treuhandfonds für die Opfer der Ölpest zugestimmt. Analysten warnten jedoch davor, dass die Kosten der Umweltkatastrophe am Ende auf bis zu 100 Milliarden Dollar anschwellen könnten.

Das sollte die Menschheit interessieren:

Ölpest immer verheerender ... Dabei könnte das Ausmaß der Ölpest im Golf von Mexiko laut einem internen BP-Dokument noch verheerender sein als zuletzt angenommen. Im schlimmsten Fall könnten aus dem lecken Bohrloch in mehr als 1500 Metern Tiefe täglich bis zu 100. 000 Barrel (15,9 Millionen Liter) Öl austreten.

........... heißt es in einem Bericht des britischen Ölkonzerns an den US-Kongress, den der demokratische Abgeordnete Ed Markey veröffentlichte. Nach jüngsten Schätzungen fließen täglich 35.000 bis 60.000 Barrel (zwischen 5,5 und 9,5 Millionen Liter) Rohöl aus dem beschädigten Bohrloch in das Randmeer.
Partner gehen auf Distanz zu BP Auch wirtschaftlich wird es immer schwieriger für BP. Der US-Erdölkonzern Anadarko , Miteigentümer der gesunkenen Bohrinsel "Deepwater Horizon", geht auf Distanz zu seinem Partner und will Folgeschäden durch ausgelaufenes Öl nicht zahlen. Dafür komme nur der Energieproduzent auf, teilte der US-Konzern mit. BPs Maßnahmen und Krisenmanagement "verkörpern wahrscheinlich grobe Fahrlässigkeit oder vorsätzliches Missverhalten". Gemäß einer Klausel in einer gemeinsamen Vereinbarung müsse in solchen Fällen nur BP als Betreiber für Schäden haften.
Die Briten wiesen die Anschuldigungen zurück. Alle Kosten würden geteilt, auch die einer Ölpest. BP will Anadarko Berichten zufolge rechtlich zur Haftungsbeteiligung zwingen. Der dritte Partner, die japanische Mitsui-Gruppe, äußerte sich bislang nicht.

und das hier: Golfstrom der dort beginnt... und bei uns in Europa endet...

http://de.wikipedia.org/wiki/Golfstrom







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« Antworten #18 am: 16. Juli 2010, 09:25:53 »

 Flower Na das wird auch Zeit  Flower

Ölleck vor US-Küste vorübergehend abgedichtet
16.07.2010, 7:13 Uhr
 
Kampf gegen Ölpest: Erstmals strömt kein weiteres Öl ins Meer mehr (Foto: AP)
Erstmals seit drei Monaten strömt kein Öl mehr aus dem Bohrloch im Golf von Mexiko. Experten von BP ist es gelungen, alle Ventile eines Auffangzylinders in 1500 Meter Tiefe zu schließen. Das Ölleck gut 60 Kilometer vor der US-Küste sei damit vorübergehend abgedichtet, sagte BP-Manager Ken Wells.
Nach mehreren Fehlschlägen handelt es sich um den ersten echten Durchbruch im Kampf gegen die schwerste Ölpest der US-Geschichte. Weite Teile der US-Golfküste sind bereits verseucht, Touristenstrände verschmutzt, viele Fischer sind arbeitslos geworden.
BP warnt vor überzogenen Erwartungen
Die vorläufige Erfolgsmeldung von BP kam exakt 85 Tage, 16 Stunden und 25 Minuten nach der ersten Explosion auf der Bohrinsel "Deepwater Horizon" am 20. April, mit der die Katastrophe begann und bei der elf Arbeiter getötet wurden. Dabei hatte es am Donnerstag zunächst wieder einmal nicht gut ausgesehen. Der Beginn der Arbeiten musste verschoben, weil eine der von dem Bohrloch zur Meeresoberfläche aufsteigenden Leitungen defekt war. Danach konnten aber an der neuen Auffangvorrichtung alle drei Ventile geschlossen werden. Zuvor waren Tag für Tag bis zu 8200 Tonnen Rohöl ins Meer gelaufen.
Seit 21.20 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit "fließt kein Öl mehr in den Golf von Mexiko", sagte Wells. Allerdings warnte er zugleich vor überzogenen Erwartungen. Zunächst bleibe das Leck in 1500 Metern Tiefe lediglich zu Testzwecken geschlossen. Diese Tests würden zwischen 6 und 48 Stunden dauern. Viele Amerikaner verfolgten die Operation durch Videoaufnahmen, die im Internet zu sehen waren. Zur großen Erleichterung von Millionen Menschen am Golf von Mexiko verschwand dann erstmals die braune Wolke, die auf den Live-Videos vom defekten Bohrloch seit Beginn des Unglücks ständig zu sehen war.
Leck könnte während Hurrikans geschlossen werden
Die Tests sollen klären, ob das Steigrohr in der Tiefe bei der Schließung des Lecks dem Druck standhält oder ob es Lecks gibt. Alle sechs Stunden wollen die Experten den Druck messen, heißt es. Derzeit treibt BP zudem zwei Entlastungsbohrungen voran.
Wells betonte, dass die Schließung des Lecks noch keinesfalls den endgültigen Sieg gegen die Ölpest bedeute. Vermutlich könne das Leck nur vorübergehend geschlossen werden, wahrscheinlich werde man später wieder dazu übergehen, austretendes Öl auf Schiffe abzupumpen. "Wir befinden uns erst am Anfang der Tests." Experten gehen davon aus, dass das Leck später lediglich etwa während Hurrikans geschlossen wird, wenn ein Abpumpen des ausströmenden Öls nicht möglich ist.
Ähnlich äußerte sich Küstenwachen-Admiral Thad Allen, der von US-Präsident Barack Obama ernannte Einsatzleiter. Man sei zwar ermutigt durch die Entwicklung. "Doch es ist noch nicht vorbei."
Wieviel Öl bislang bereits ins Meer geströmt ist, lässt sich kaum klären. Bereits kürzlich warnte die Regierung, dass die Säuberungsarbeiten an der Küste zumindest bis in den Herbst dauern werden. Zu den verseuchten Gebieten zählt auch das ökologisch sensible Mississippi-Delta. Nach wie vor seien etwa 30 bis 35 Prozent der Küstengewässer für die Fischerei gesperrt.


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« Antworten #19 am: 16. Juli 2010, 16:54:30 »

wurde wirklich zeit auf den mond fliegen koennen wir aber ein loch stopfen koennen wir nicht  no1

mal abgesehn davon muss man sich doch sowas voher ueberlegen bevor man die platform überhaupt baut  down
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Scorp1o
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« Antworten #20 am: 16. Juli 2010, 21:04:17 »

Ob das nun wirklich zu 1oo% dicht ist ...?!
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« Antworten #21 am: 16. Juli 2010, 22:28:43 »

wurde wirklich zeit auf den mond fliegen koennen wir...
Da gibts ja auch noch geteilte Meinungen.  liebe029
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Zitat von: Volker Pispers
Ich sage Pisa steht für Peace. Was meinen sie, was hier los wäre, wenn mehr Menschen begreifen würden was hier los ist?
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« Antworten #22 am: 03. August 2010, 10:39:15 »


Die offiziell größte Ölpest aller Zeiten

Aus dem defekten Bohrloch im Golf von Mexiko sind seit Beginn der Ölpest am 20. April rund 780 Millionen Liter (4,9 Millionen Barrel) Rohöl geströmt. Mit der Veröffentlichung der bislang genauesten Schätzungen von Wissenschaftlern bestätigte die US-Regierung am Montag, dass es sich um die größte Ölpest aller Zeiten handelt. Das Bohrloch soll ab Dienstag endgültig mit Schlamm und Zement versiegelt werden.
"Insgesamt schätzen die Wissenschaftler-Teams, dass rund 4,9 Millionen Barrel Öl aus dem Bohrloch geflossen sind", hieß es in einer Erklärung des Krisenstabes aus Vertretern der US-Regierung und des britischen Erdölkonzerns BP. Dabei sei jedoch nicht das ganze Öl und Gas ins Meer geflossen.

Golf-Katastrophe stellt alles andere in den Schatten
Durch die von BP unter US-Aufsicht vorgenommenen Maßnahmen hätten 127 Millionen Liter Öl - rund ein Fünftel der Gesamtmenge - bis zur Verschließung des Bohrlochs am 15. Juli aufgefangen werden können. Die Ölpest hatte sich nach der Explosion der BP-Ölbohrplattform "Deepwater Horizon" am 20. April ausgebreitet.
Bisherige Schätzungen waren bereits von drei bis 5,3 Millionen Barrel ausgelaufenen Öls ausgegangen. Bei der bislang größten Ölpest der Geschichte waren 1979 - ebenfalls im Golf von Mexiko - nach einer Explosion auf der mexikanischen Ölförderanlage Ixtoc Uno 3,3 Millionen Barrel ins Meer geströmt. Bei der Ölkatastrophe vor Alaska, die 1989 durch den Untergang des Tankers "Exxon Valdez" verursacht worden war, waren 41 Millionen Liter Rohöl ausgelaufen.

"Static Kill soll heute anlaufen
Derweil verzögerten sich die für Montag geplanten letzten Tests vor der endgültigen Versiegelung des Bohrlochs: Bei den Vorbereitungen für den Einspritztest sei ein kleines hydraulisches Leck am Kontrollsystem der Verschlusskappe entdeckt worden, teilte BP am Montag mit.
Der für Dienstag geplante Beginn der Versiegelung werde sich dadurch vermutlich kaum verzögern, der Einspritztest könne aber erst vorgenommen werden, wenn die undichte Stelle repariert sei. "Es ist vorgesehen, dass der Einspritztest und möglicherweise auch der 'static kill' am Dienstag stattfinden", erklärte BP. Bei der "static kill" genannten Methode werden schwerer Bohrschlamm und Zement durch die Mitte Juli aufgesetzte Verschlusskappe in das Bohrloch eingefüllt, um dieses endgültig zu verschließen.
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